Der Erstkontakt zählt:

Reibungsloses Onboarding für eine neue Digitalbank im Mittleren Osten.

Der Erstkontakt zählt: Reibungsloses Onboarding für eine neue Digitalbank im Mittleren Osten.

Ein internationaler Seriengründer plante in einem Markt im Mittleren Osten die erste überwiegend digitale Bank aufzubauen. Dafür wurde ein internationales Projektteam aufgestellt: mehrere Scrum-Entwicklungsteams mit insgesamt rund 30 Mitgliedern sowie zusätzliche Workstreams für die Integration eines Kernbankensystems und die Projektsteuerung.

Der Projektumfang war ambitioniert und umfasste:

  • eine Mobile Banking-App (Android & iOS) als primären Zugangskanal für Kund:innen,

  • die Integration eines Kernbankensystems (KBS) als technologische Basis,

  • eine Web-App für Filialmitarbeiter:innen, um regulatorische Anforderungen wie manuelle Freigaben, Sanktionsprüfungen und weitere Bankprozesse digital abzubilden

Ich übernahm in einer hybriden Rolle als Product Owner und Scrum Master die Verantwortung für eines der drei Scrum-Teams (ca. zehn Frontend-/Backend-Entwickler sowie UX/UI-Designer). Der Fokus meines Teams lag auf dem Onboarding-Flow, also der entscheidenden Schnittstelle, über die Interessenten zu aktiven Bankkunden werden. Eine besondere Herausforderung stellte dabei die Integration einer externen Digital Identity-Lösung für die KYC-Prozesse (Know Your Customer) dar. Da viele Lösungen zum Zeitpunkt des Projekts arabische Schrift nicht, oder nur eingeschränkt unterstützten, galt es mit zahlreichen iterativen Testläufen und Software-Anpassungen zusammen mit dem Anbieter eine stabile und verlässliche Konfiguration zu erarbeiten.

Auch organisatorisch war das Projekt komplex: Entwickler aus Osteuropa, UX/UI-Designer aus Deutschland, ein US-amerikanischer Anbieter von Digital Identity-Lösungen, Stakeholder im Mittleren Osten und ein Head of Product, der die Gesamtverantwortung trug. Unterschiedliche Erwartungen und Arbeitsweisen mussten koordiniert werden, während parallel in nur 12 bis 18 Monaten ein marktfähiges Produkt entstehen sollte.

Ein internationaler Seriengründer plante in einem Markt im Mittleren Osten die erste überwiegend digitale Bank aufzubauen. Dafür wurde ein internationales Projektteam aufgestellt: mehrere Scrum-Entwicklungsteams mit insgesamt rund 30 Mitgliedern sowie zusätzliche Workstreams für die Integration eines Kernbankensystems und die Projektsteuerung.

Der Projektumfang war ambitioniert und umfasste:

  • eine Mobile Banking-App (Android & iOS) als primären Zugangskanal für Kund:innen,

  • die Integration eines Kernbankensystems (KBS) als technologische Basis,

  • eine Web-App für Filialmitarbeiter:innen, um regulatorische Anforderungen wie manuelle Freigaben, Sanktionsprüfungen und weitere Bankprozesse digital abzubilden

Ich übernahm in einer hybriden Rolle als Product Owner und Scrum Master die Verantwortung für eines der drei Scrum-Teams (ca. zehn Frontend-/Backend-Entwickler sowie UX/UI-Designer). Der Fokus meines Teams lag auf dem Onboarding-Flow, also der entscheidenden Schnittstelle, über die Interessenten zu aktiven Bankkunden werden. Eine besondere Herausforderung stellte dabei die Integration einer externen Digital Identity-Lösung für die KYC-Prozesse (Know Your Customer) dar. Da viele Lösungen zum Zeitpunkt des Projekts arabische Schrift nicht, oder nur eingeschränkt unterstützten, galt es mit zahlreichen iterativen Testläufen und Software-Anpassungen zusammen mit dem Anbieter eine stabile und verlässliche Konfiguration zu erarbeiten.

Auch organisatorisch war das Projekt komplex: Entwickler aus Osteuropa, UX/UI-Designer aus Deutschland, ein US-amerikanischer Anbieter von Digital Identity-Lösungen, Stakeholder im Mittleren Osten und ein Head of Product, der die Gesamtverantwortung trug. Unterschiedliche Erwartungen und Arbeitsweisen mussten koordiniert werden, während parallel in nur 12 bis 18 Monaten ein marktfähiges Produkt entstehen sollte.

Mein Vorgehen: Von klar definierten User Stories zu einer stabilen IT Delivery.

Klar definierte Anforderungen & User Stories

Ich achtete konsequent darauf, dass nur „reife“ User Stories ins Refinement gelangten bzw. an die Entwickler:innen verteilt wurden. Vollständig beschrieben mit: 

  • klaren Akzeptanzkriterien,
  • Screenskizzen,
  • Texten
  • und Illustrationen

Dies reduzierte den Diskussionsbedarf während der Sprints und gab dem Team Planungssicherheit für die technische Umsetzung.

Um einen zu starren bzw. geschlossenen Prozess zu vermeiden, griff ich regelmäßig das Feedback der Teammitglieder auf, die mit ihrer Erfahrung wertvolle Hinweise zur technischen Machbarkeit oder zu UX/UI-Details einbrachten. Diese Rückmeldungen wurden dynamisch in die Stories integriert, sodass die Anforderungen nicht nur formal vollständig, sondern auch praxisnah und realistisch waren.

So entstand eine Balance aus Struktur und Flexibilität, die die User Experience verbesserte, ohne die Umsetzungsgeschwindigkeit zu bremsen. Ein zusätzlicher Effekt: Die Entwickler:innen erlebten unmittelbar, dass ihr Feedback ernst genommen wurde, was wiederum die Motivation und das Ownership für die Entwicklung einer bestmöglichen App  spürbar steigerte.

Kommunikative Brücken bauen

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war der Abbau von Barrieren und die Verhinderung von Informationssilos zwischen den internationalen Teams. Ich setzte gezielt auf offene Kommunikation und förderte den direkten Austausch, damit technische Fragen nicht in langen Schleifen hängenblieben. Entwickler:innen aus verschiedenen Ländern und Dienstleistungsfirmen sollten sich nicht als voneinander getrennte Einheiten, die nur zentral über mich kommunizieren, sondern als ein gemeinsames Produktteam verstehen.

Um dieses Verständnis zu fördern, nahm ich mit dem Team an ausführlichen Kennenlernterminen teil und gestaltete produktive aber auch bewusst informell gehaltene Scrum-Meetings. Gerade die initialen Termine und Workshops nahmen zwar Zeit in Anspruch, halfen jedoch von Beginn an, die gegenseitige Erwartungshaltung zu schärfen und Ownership für den Onboarding-Flow zu wecken. 

So entstand ein effektives Scrum-Team in dem eine positive, kollaborative Arbeitsatmosphäre vorherrschte und die typische soziale Distanz eines solche Projektsetups mit verschiedenen Dienstleistern spürbar verringert wurde. Dadurch konnten Entscheidungen schneller getroffen, Missverständnisse früh geklärt und die projekt-internen Deadlines verlässlich gehalten werden. 

Ein Entwicklungsteam bespricht UX-Prototypen an einem großen Bildschirm in einem Büro. Auf einem darunterliegenden Schreibtisch sind zahlreiche UX-Skizzen ausgedruckt und verteilt

Iterative KYC-Konfiguration mit UX- und Qualitätsfokus

Gerade im Onboarding-Flow waren viele Anforderungen, etwa beim Umgang mit arabischer Schrift, bei regulatorischen Identitätsprüfungen oder bei der Bedienlogik, anfangs unklar. Da es im Zielmarkt keine etablierten Standards für digitales Banking gab und klassische Test-User zunächst kaum verfügbar waren, orientierten wir uns in der frühen Entwicklungsphase an Best Practices anderer Apps (bspw. Revolut).

Auf dieser Basis arbeiteten wir intensiv mit den UX-Designer:innen zusammen: Skizzen und Storyboards halfen dabei, verschiedene Ansätze vergleichbar zu machen und die Bedienlogik für den lokalen Markt greifbar zu gestalten.

In der zweiten Hälfte des Entwicklungsprozesses konnten wir v.a. für den komplexen KYC-Prozess verstärkt Test-User einbeziehen. Dieser wurde gemeinsam mit einem US-amerikanischen Anbieter iterativ weiterentwickelt, da zu Beginn des Projekts keine der am Markt verfügbaren Lösungen arabische Schriftzeichen vollumfänglich und out-of-the-box unterstützte. Durch sorgfältige Tests mit echten Nutzer:innen vor Ort – etwa beim Scannen arabischer Ausweisdokumente und beim Selfie-Abgleich – gelang es uns, die anfänglich unzuverlässige Lösung Schritt für Schritt zu stabilisieren. So entstand ein Onboarding, das sowohl regulatorisch belastbar als auch benutzerfreundlich und reibungslos funktionierte.

Mein Vorgehen: Durch klar definierte User Stories zu einer stabilen IT Delivery.

Klar definierte Anforderungen & User Stories

Ich achtete konsequent darauf, dass nur „reife“ User Stories ins Refinement gelangten bzw. an die Entwickler:innen verteilt wurden. Vollständig beschrieben mit: 

  • klaren Akzeptanzkriterien,
  • Screenskizzen,
  • Texten
  • und Illustrationen

Dies reduzierte den Diskussionsbedarf während der Sprints und gab dem Team Planungssicherheit für die technische Umsetzung.

Um einen zu starren bzw. geschlossenen Prozess zu vermeiden, griff ich regelmäßig das Feedback der Teammitglieder auf, die mit ihrer Erfahrung wertvolle Hinweise zur technischen Machbarkeit oder zu UX/UI-Details einbrachten. Diese Rückmeldungen wurden dynamisch in die Stories integriert, sodass die Anforderungen nicht nur formal vollständig, sondern auch praxisnah und realistisch waren.

So entstand eine Balance aus Struktur und Flexibilität, die die User Experience verbesserte, ohne die Umsetzungsgeschwindigkeit zu bremsen. Ein zusätzlicher Effekt: Die Entwickler:innen erlebten unmittelbar, dass ihr Feedback ernst genommen wurde, was wiederum die Motivation und das Ownership für die Entwicklung einer bestmöglichen App  spürbar steigerte.

Kommunikative Brücken bauen

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war der Abbau von Barrieren und die Verhinderung von Informationssilos zwischen den internationalen Teams. Ich setzte gezielt auf offene Kommunikation und förderte den direkten Austausch, damit technische Fragen nicht in langen Schleifen hängenblieben. Entwickler:innen aus verschiedenen Ländern und Dienstleistungsfirmen sollten sich nicht als voneinander getrennte Einheiten, die nur zentral über mich kommunizieren, sondern als ein gemeinsames Produktteam verstehen.

Um dieses Verständnis zu fördern, nahm ich mit dem Team an ausführlichen Kennenlernterminen teil und gestaltete produktive aber auch bewusst informell gehaltene Scrum-Meetings. Gerade die initialen Termine und Workshops nahmen zwar Zeit in Anspruch, halfen jedoch von Beginn an, die gegenseitige Erwartungshaltung zu schärfen und Ownership für den Onboarding-Flow zu wecken. 

So entstand ein effektives Scrum-Team in dem eine positive, kollaborative Arbeitsatmosphäre vorherrschte und die typische soziale Distanz eines solche Projektsetups mit verschiedenen Dienstleistern spürbar verringert wurde. Dadurch konnten Entscheidungen schneller getroffen, Missverständnisse früh geklärt und die projekt-internen Deadlines verlässlich gehalten werden. 

Ein Entwicklungsteam bespricht UX-Prototypen an einem großen Bildschirm in einem Büro. Auf einem darunterliegenden Schreibtisch sind zahlreiche UX-Skizzen ausgedruckt und verteilt

Iterative KYC-Konfiguration mit UX- und Qualitätsfokus

Gerade im Onboarding-Flow waren viele Anforderungen, etwa beim Umgang mit arabischer Schrift, bei regulatorischen Identitätsprüfungen oder bei der Bedienlogik, anfangs unklar. Da es im Zielmarkt keine etablierten Standards für digitales Banking gab und klassische Test-User zunächst kaum verfügbar waren, orientierten wir uns in der frühen Entwicklungsphase an Best Practices anderer Apps (bspw. Revolut).

Auf dieser Basis arbeiteten wir intensiv mit den UX-Designer:innen zusammen: Skizzen und Storyboards halfen dabei, verschiedene Ansätze vergleichbar zu machen und die Bedienlogik für den lokalen Markt greifbar zu gestalten.

In der zweiten Hälfte des Entwicklungsprozesses konnten wir v.a. für den komplexen KYC-Prozess verstärkt Test-User einbeziehen. Dieser wurde gemeinsam mit einem US-amerikanischen Anbieter iterativ weiterentwickelt, da zu Beginn des Projekts keine der am Markt verfügbaren Lösungen arabische Schriftzeichen vollumfänglich und out-of-the-box unterstützte. Durch sorgfältige Tests mit echten Nutzer:innen vor Ort – etwa beim Scannen arabischer Ausweisdokumente und beim Selfie-Abgleich – gelang es uns, die anfänglich unzuverlässige Lösung Schritt für Schritt zu stabilisieren. So entstand ein Onboarding, das sowohl regulatorisch belastbar als auch benutzerfreundlich und reibungslos funktionierte.

Ergebnisse

Marktreife
unter Zeitdruck erreicht

Der Onboarding-Flow, einschließlich der komplexen KYC-Integration für den arabischen Sprachraum wurde in hoher Qualität fertiggestellt und stand dem Zeitplan entsprechend für die ersten Nutzerwellen bereit. Damit trug mein Team einen essenziellen Baustein für den erfolgreichen Launch der Digitalbank bei. 

Stabile IT Delivery
trotz hoher Komplexität

Dank sauber definierter User Stories und kontinuierlicher Validierung blieb das Team durchgehend lieferfähig und arbeitete den eigenen Anteil der Produkt-Roadmap zuverlässig ab. Deadlines wurden eingehalten, und selbst in technologisch anspruchsvollen Integrationsphasen (Apps <> KYC <> KBS) kam es zu keinen Engpässen in der Delivery.

Strategischer Beitrag
zum Markteintritt

Die App wurde erfolgreich in den Apple- und Google-Stores gelauncht und bildete die Grundlage für den operativen Start der neuen Bank. Dies stellte einen entscheidenden Meilenstein für das digitale Banking in dem zuvor unerschlossenen Markt dar. Mit Stand 2025 nutzen über 1 Mio. aktive Kund:innen die App. 

Entlastung des
Head of Product

Dieser konnte sich auf die Gesamtprojektsteuerung und strategische Fragestellungen zur übergeordneten Produktvision konzentrieren und diese konsequent vorantreiben. 

Ergebnisse

Marktreife
unter Zeitdruck erreicht

Der Onboarding-Flow, einschließlich der komplexen KYC-Integration für den arabischen Sprachraum wurde in hoher Qualität fertiggestellt und stand dem Zeitplan entsprechend für die ersten Nutzerwellen bereit. Damit trug mein Team einen essenziellen Baustein für den erfolgreichen Launch der Digitalbank bei. 

Stabile IT Delivery
trotz hoher Komplexität

Dank sauber definierter User Stories und kontinuierlicher Validierung blieb das Team durchgehend lieferfähig und arbeitete den eigenen Anteil der Produkt-Roadmap zuverlässig ab. Deadlines wurden eingehalten, und selbst in technologisch anspruchsvollen Integrationsphasen (Apps <> KYC <> KBS) kam es zu keinen Engpässen in der Delivery.

Strategischer Beitrag
zum Markteintritt

Die App wurde erfolgreich in den Apple- und Google-Stores gelauncht und bildete die Grundlage für den operativen Start der neuen Bank. Dies stellte einen entscheidenden Meilenstein für das digitale Banking in dem zuvor unerschlossenen Markt dar. Mit Stand 2025 nutzen über 1 Mio. aktive Kund:innen die App. 

Entlastung des
Head of Product

Dieser konnte sich auf die Gesamtprojektsteuerung und strategische Fragestellungen zur übergeordneten Produktvision konzentrieren und diese konsequent vorantreiben. 

Positives Feedback zum Projekt:

Bereit, Ihr Team voranzubringen?

Besprechen wir wo es hakt und wie ich dabei helfen kann.

Gorjan Lojpur sitzt im Büro und hat einen Video Call mit einem Klienten

Bereit, Ihr Team voranzubringen?

Besprechen wir wo es hakt und wie ich dabei helfen kann.

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